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Autoren: Jürgen Maier, Sonja Leonhard

Die univariaten Verfahren, die in dieser Lerneinheit beschrieben werden, sind Teil der deskriptiven Statistik, das heißt der beschreibenden Statistik. Diese beschäftigt sich damit, erhobene Daten zusammenzufassen und möglichst aussagekräftig zu charakterisieren. Neben den hier dargestellten univariaten Verfahren, die sich mit der Beschreibung der Verteilung einzelner Variablen befassen, gibt es außerdem die bivariaten und multivariaten Verfahren, welche die Zusammenhänge zwischen zwei oder mehr als zwei Variablen beschreiben.
Neben den beschreibenden Verfahren, die hier behandelt werden, gibt es auch die induktive (schließende) Statistik, mit deren Hilfe die deskriptiv ermittelten Informationen über Stichproben auf Grundgesamtheiten übertragen werden.

Die statistischen Verfahren, die hier beschrieben werden, sind wichtig für die Beantwortungen vieler Fragestellung der Politikwissenschaft bzw. der Sozialwissenschaften allgemein. Anhand der statistischen Verfahren können Daten ausgewertet werden, die Antworten liefern auf das Wahlverhalten der Bürger, über politische Einstellungen und Präferenzen jeder Art, über die Konzentration der Stimmenanteile von Parteien und vieles mehr. Zwar gibt es inzwischen vielfältige Computerprogramme, die die Auswertung mathematisch übernehmen, aber es ist ratsam die Logik der durchgeführten Verfahren einmal richtig verstanden zu haben, da ohne diese keine fehlerlose Interpretation von Daten möglich ist. Und die Interpretation ist schließlich der zentrale Teil der empirischen Forschungsarbeit.

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