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Einige der zentralen Fragestellungen moderner politischer Theorie entstehen aus den beobachtbaren Tendenzen der mangelnden Integrationsfähigkeit von Gesellschaften. Moderne pluralistische Gesellschaften bieten immer wieder Anlass zu Zweifeln an ihrer dauerhaften Stabilität, und die Ursache des möglichen Zerfalls wird häufig im Verfall gemeinsamer Wertvorstellungen, aber auch des Rechtsempfindens der von Individualisierungsprozessen bestimmten modernen Menschen gesehen. Die Herstellung kollektiv verbindlicher Entscheidungen als die zentrale Leistung von Politik wird unter diesen Bedingungen zunehmend problematisch, und auch die Grundlagen einer dauerhaften Verbindlichkeitssicherung können nicht als selbstverständlich gegeben vorausgesetzt werden.

Ziel dieser Lerneinheit ist es, theoretische Grundbegriffe der Politikwissenschaft, die im Kontext von Politik als kollektiv verbindlichem Entscheiden zu verorten sind, vor allem in ihrer ideengeschichtlichen Dimension näher zu betrachten. Der folgende Leittext führt, ausgehend von ausgewählten Begriffsdefinitionen Max Webers, entlang der drei Zentralbegriffe Verbindlichkeit, politisches Entscheiden und Pluralität in die Zusammenhänge der Begriffe ein und verweist den Leser bzw. die Leserin dann jeweils über Links zu den einzelnen Begriffsartikeln.

(Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass sich diese Lerneinheit noch im Entstehungsprozess befindet. Viele Links führen momentan noch zu leeren Seiten, die im Verlauf der umfangreichen Arbeiten gefüllt werden sollen. Die bisher fertig gestellten Teile der Lerneinheit sind im Inhaltsverzeichnis fett markiert.)