Ziel ist eine kooperative und fachübergreifende Entwicklung und Nutzung des Internets und anderer neuer Medien in der Politikwissenschaft. Primär soll eine Verbesserung der Qualität des grundständigen Studiums erreicht werden. PolitikON entwickelt eine arbeitsteilige und alle Teildisziplinen des Faches umgreifende Struktur für die Produktion von Inhalten.
Das Projekt geht von der Grundüberlegung aus, daß die Voraussetzungen für eine lokale Profilierung und Nutzung der Neuen Medien zuerst kooperativ - möglichst das gesamte Fach übergreifend - zu schaffen sind. Dabei werden folgende vier Hauptziele angestrebt:
- Das Projekt konzentriert sich auf den Einsatz der neuen Medien in der Lehre, und zwar mit dem Ziel, eine spezifische Qualitätsverbesserung zu erreichen: nämlich das Studium an Präsenzuniversitäten zu ergänzen und dabei die Formen selbstgesteuerten Lernens zu unterstützen.
- Um eine breite Akzeptanz im Fach zu erreichen, wird ein Modell gewählt, das für die individuelle wissenschaftliche Profilierung und für verschiedene inhaltliche wie didaktische Vorstellungen offen ist. Das bedeutet: Konzentration auf die Entwicklung allgemein nutzbarer und breit akzeptierter Strukturen und Ressourcen.
- Um eine breite Nutzbarkeit zu erreichen, bedarf es einer hohen Flexibilität und Preisgünstigkeit bei der verwendeten technischen und organisatorischen Infrastruktur. Als Referenzmodell dient dazu das VIRTUS-Projekt an der Universität zu Köln, in dem auch eine geeignete Software (ILIAS) entwickelt wurde. Sie steht als institutionell abgesicherte open source-Software zur Verfügung.
- Für eine Verstetigung und Nachhaltigkeit der Projektergebnisse wird durch geeignete Institutionalisierung bei den Konsortialpartnern, sowie durch ein Geschäftsmodell für den selbsttragenden Betrieb des Portals gesorgt.
